«Mosaik der Resilienzen»

Gibt es in einer utopischen Gesellschaft noch psychische Krisen? Und falls ja – gibt es dann immer noch Psychiatrien und Psychopharmaka? Oder werden wir andere Formen von Unterstützung haben?

Zehn Menschen mit Antisemitismus- und Rassismuserfahrungen sprechen über psychische Krisen und Diagnosen, über gesellschaftliche Diskriminierung und kapitalistische Zumutungen. Sie sprechen über das Ringen in einem Gesundheitssystem, das geprägt ist von kulturellen Normen und strukturellen Ausschlüssen – und sie sprechen über Kraftquellen, Aktivismus und Widerstand. In Mosaik der Resilienzen verbinden sich persönliche Geschichten mit gesellschaftspolitischen Reflexionen über psychische Belastungen, Lebensbrüche und Traumata. Was daraus erwächst, sind Visionen einer Gesellschaft, in der mentales und körperliches Wohlbefinden nicht mehr im Privaten bleibt, sondern kollektive Sorge wird. Nachdenklich, behutsam und zartkomisch eröffnen die Erzählungen Raum für ein ver_rückendes Nachdenken über Mental Health, und Resilienz jenseits neoliberaler Selbstoptimierung.

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Event Detail

1. September 2026 18:00
1. September 2026 20:00
Fritz-Winkler-Straße 2b, 07743 Jena

Organizers

Rosa-Luxemburg-Stiftung
info@rosalux.org
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.